Ibsen Peer Gynt 2017



Pressestimmen

"Das neunköpfige Ensemble erbrachte eine sehr gute Leistung. Bravourös spielte Volker Muthmann den Peer Gynt über die gesamte Stücklänge von gut zweieinhalb Stunden, die der Gastschauspieler stetig auf der Bühne zubrachte. Seinem Peer Gynt ist die innere Zerrissenheit und Getriebenheit deutlich anzumerken.“ (…) „Hauptdarsteller Volker Muthmann brilliert als Hochstapler Peer Gynt, der nach Höherem strebt.“ (…) „Caroline Wiebranietz verkörpert auf bezaubernde Weise das junge Mädchen, das entscheidet, auf die getriebene Seele zu warten. Immer wieder taucht sie in den Erinnerungen von Peer Gynt auf und wirkt mit ihren großen Augen und zurückhaltendem Lächeln so unschuldig und ehrlich. Auch das übrige Ensemble leistet Großes. Sybille Hellmann schwankt herzerfrischend zwischen liebender und wütender Mutter, Svenja Marija Topler, Metin Turan, Ben Knop, Christoph Sommer, Benjamin Muth und Tim-Christoph Bach zeigen in zahlreichen wechselnden Rollen ihre große Wandlungsfähigkeit, zerren mit teils arg überspannten Darstellungen aber auch an den Nerven ihrer Zuschauer.“ (…) „Bühnenbildnerin Cornelia Just hat eine  märchenhafte Kulisse geschaffen, die dank Vorstellungskraft und unterschiedlicher Lichtstimmungen wunderbar wandelbar ist.“
Wilhelmshavener Zeitung

„Die Landesbühne Nord in Wilhelmshaven hat das aufwendige Bühnenstück nun in den Spielplan aufgenommen. Und so viel sei vorweg gesagt: Die Inszenierung von Arne Retzlaff zeigt einmal mehr, wie viel Potenzial in dieser kleinen, aber feinen Bühne am Meer steckt.“ (…)
„Volker Muthmann – hager, bärtig, zweifelnd – spielt sich in einen Rausch und leistet zweieinhalb Stunden lang Schwerstarbeit. Kongenial Sibylle Hellmann als desillusionierte Mutter Aase. Die dritte Schlüsselrolle spielt Caroline Wybranietz als Solveig, die Lichtgestalt, deren Liebe zu Peer Gynt alles überstrahlt. Alle anderen Schauspieler kreisen in vielen Rollen um diese drei Fixsterne des Stücks, spielen Trolle, Hasardeure und Irre. Auffallend stark und wandlungsfähig war in der Premiere Svenja Marija Topler.“
Jeversches Wochenblatt