Ron Hutchinson Mondlicht und Magnolien 2017



Pressestimmen

 

"Mit großer Verve brachte das gesamte Ensemble nun das Stück um den legendären Produzenten David O. Selznick, der von Stefan Holm bravourös dargestellt wurde, auf die Bühne, was das begeisterte Publikum mit großem Beifall honorierte....Arne Retzlaff lässt das Stück mit seiner emphatischen Inszenierung einer Mischung aus satirisch anekdotischen Dialogen und historischen Querverweisen gleichsam zu einer unterhaltsamen Hommage an die Autorin wie die Macher eines Filmwerkes auf Zelluloid werden, das bis ins 21. Jahrhundert hinein nichts von seinem Glanz verloren hat."

 Bruchsaler Neueste Nachrichten/Brigitte Zikesch

 

Das ist ganz großes Kino, was die vier Akteure (Sina Weiß, Stefan Holm, Martin Behlert und David Meyer) auf die Bühne bringen. Am Ende der zweistündigen Vorstellung stehen sie alle zerzaust dar. Körperlich und mental verausgabt.

Die auf den Punkt gebrachten Dialoge, das fließend ineinanderübergreifende Spiel von Gestik und Mimik, vor allem die Leidenschaft der Akteure, dieses Stück mit dem eher nichtssagenden Titel „Mondlicht und Magnolien“ auf die Bühne zu bringen, war Hollywoodreif – Im doppelten Sinne. Denn es geht um Hollywood, um die Blütezeit der amerikanischen Filmindustrie, in der die Landesbühne ihre Zuschauer zurückversetzt.

Der Kurier/Sonja Zeh

 

Glanzlicht Arne Retzlaffs Inszenierung ist das Spielzeit-Glanzlicht der Badischen Landesbühne. Steilvorlage Der Text aus spritzigen Dialogen ist eine Steilvorlage für das Quartett Stefan Holm, Martin Behlert, David Meyer und Sina Weiß – und ein Augenöffner in Sachen Traumfabrik. Grandios Holm als manischer Drahtzieher Selznick, der, von der Erfolgsidee besessen, sich mit den beiden in seinem Büro einsperrt. Mit Verve schmeißen sie sich in die Rollen, während Hecht (Martin Behlert) auf der Schreibmaschine gegen die Zeit antippt.

Heilbronner Stimme/Leonore Welzin

 

Die turbulente, dabei scharfsinnig hinter die Abgründe der scheinbar so glamourösen Filmwelt blickende Komödie dürfte weiten Teilen des geneigten Publikums als bisher stärkstes, ja geradezu umwerfendstes Stück der aktuellen Spielzeit "Das bin alles ich?" in Erinnerung bleiben: Erstklassige Leistungen des Ensembles sowie gekonnte Einspieler à la "What A Wonderful World" und "The Typewriter" garantierten beste Abendunterhaltung.

Fränkische Nachrichten/