Camus Der Fremde 2017


Fotos: Detlef Ulbrich


Pressestimmen

„Es ist eine Herausforderung, einen solchen Text, der einem ewigen Monolog gleicht, auf der Theaterbühne erlebbar zu machen. Retzlaff ist das gelungen, denn er überfrachtet die Inszenierung nicht, sondern vertraut der Kraft von Camus’ Sprache.“ (SZ)

 

„Grünewald ist immer Mersault, Quaas ist es ab und an: die besagte Figurensymbiose, die Dialoge und Tempo mit sich bringt. Quaas spielt noch alle anderen Figuren: den Zuhälter Raymond, den Wirt Céleste oder auch Marie,
Mersaults Geliebte. Und wenn Quaas zum fordernden Staatsanwalt wird, kann das durchaus auch sehr laut werden.
All das konzentriert sich auf kleiner Bühne, die flankiert wird von einem Dutzend verschiedener weißer Stühle. Sie verwandeln sich in Mersaults Zimmer, später in seine Zelle, das Gericht oder auch den Strand. Ein ansonsten völlig
ohne Requisiten auskommendes Stück, das in dieser Fokussiertheit auf den Text alles in sich trägt. Mehr braucht es tatsächlich nicht.“ (DNN)

 

„Es ist die Demut, die man Mördern schuldet, deren tödlichem Schrecken und Qual man anders als durch erschrockene Einfühlung nicht nahekommt.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, über das Buch)